Herbst/Winterreise Spanien/Portugal 2019/20


Die große Fahrt soll dieses Jahr rund um die iberische Halbinsel gehen. Mal sehen, was draus wird.

Wir starten die Tour mit einem Geburtstagsfamilien Treff im Schwarzwald. Eine Übernachtung musste vorher sein in Sinsheim, wo wir unverhofft Kölner WoMo Freunde treffen. Nach einem Frühsport im benachbarten tollen Freibad geht es dann für einige Tage zur Alm im Schwarzwald nach Glatten. Der Platz konnte uns nicht wirklich überzeugen. Start Richtung Frankreich dann über Bad Krozingen, unserem Stammplatz vor und nach Frankreich/Spanienreisen. Wegen des schönen Wetters blieben wir auch hier ein paar Tage und machten Ausflüge in die Umgebung. Der erste Stop in Frankreich war in Beaune. Der SP liegt günstig zur schönen Altstadt und läßt direkt Frankreich Feeling aufkommen. Gleich am nächsten Tag weiter ging die Fahrt bis Corréze, ein idyllischer, kleiner SP. Nett zum Spazieren und Wasser für #dogfifty. Noch einen großen Sprung weiter bis nach Gondrin auf einen Campingplatz, um uns ein wenig von der langen Fahrerei zu erholen. Nette Gegend im Weinbaugebiet, etwa so wie in der Pfalz. Auch hier verweilen wir einige Tage, bevor es dann weiter bis zum Atlantik geht. Nach zwei vergeblichen Anläufen an Orten, die uns nicht zugesagt haben, fahren wir wie im letzten Jahr nach Ondres Plage, wo uns eine Überraschung erwartet. Der SP wurde neu gemacht, weg vom alten Parkplatz, hin als Erweiterung des Campingplatzes. Alles neu und teurer also, die Einrichtungen des CPs durften aber mit genutzt werden. Nach einigen Tagen und einem knallvollen Wochenende geht es dann weiter nach Spanien. In San Sebastian finden wir trotz früher Anreise keinen freien SP, so dass wir direkt ins benachbarte Zarautz weiter fahren. Eine gute Idee, denn der Ort ist angenehm, die Lage am Meer hervorragend und vom CP hat man einen super Blick auf den Ort und den Atlantik. Auch hier verbringen wir einige Tage bei bestem Wetter. Auf Dauer wurden die 437 Stufen doch etwas zu viel und wir wollten einen Abstecher ins Landesinnere, zur Hauptstadt des Baskenlandes Vitoria-Gasteiz machen. Gute Idee, die Stadt ist interessant und gut zu besichtigen. Der SP am Stadtrand liegt günstig zur City und zum Einkaufen. Wir brauchen zwei Tage um einen Eindruck zu erhalten. Dann geht es weiter, wieder zurück an die Küste, nach Oriñón in Kantabrien. Ein Ort, der fast nur aus dem CP zu bestehen schein. Liegt wunderschön an einer Bucht. Hier verbringen wir das Wochenende und können wegen des geringen Wellengangs auch ein paar mal baden gehen. Es treibt uns bald weiter, diesmal in die Berge in den Naturpark Picos de Europa. In Las Arenas lernen wir viel über die lokalen Käsespezialitäten, der Geschmack kann anstrengend sein. Nach der Küstenstrecke eine schöne Abwechslung. Nächster Halt war dann Llanes, wo wir den aufregenden CP La Paz, der auf verschiedenen Bergkuppen gebaut ist und einen sagenhaften Blick auf den Atlantik ermöglicht. Außerdem gab es die Attraktion Buffones zu besichtigen. Wir treffen alte WoMo Freunde, F + U. Meerwasser, das bei Flut durch kaminartige Öffnungen nach oben gepresst wird. Next Stop ist Ribadeo, wo es bei Ebbe eine echte Attraktion gibt. Man kann die Kathedralen ähnlichen Felsformationen bewundern. Von dort geflashed fuhren wir kurz weiter nach Foz, wo wir auf einem SP das Wochenende verbringen. Hier treffen wir weitere WoMo Freunde B + A und sind mittlerweile schon mit 3 WoMos unterwegs. Es geht weiter nach A Coruña, eine tolle Stadt im Nordwesten von Galizien. Mit einer kleinen Zwischenlandung in Vilalba, um zwei technischen Defekte am Iveco in der dortigen guten Werkstatt zu beheben. In A Coruña machen wir das touristische Programm und fahren am nächsten Tag weiter nach Santiago de Compostela. Die Pilgerstadt ist schön anzusehen, langer Aufenthalt ist jedoch nicht nötig. Daher geht es am Abend weiter nach Finisterre, früher das Ende der bekannten westlichen Welt. Heute das Finale des Jakobs Weges. Dann ist es genug vorerst mit Spanien und wir fahren nach Portugal, wo wir gleich hinter der Grenze auf einem teuren CP in Caminha zwei von unseren Mitreisenden wieder treffen. Der Ort und die Lage ist ganz nett, es zieht uns weiter zu einen freien Parkplatz direkt am Strand, wo unsere anderen Mitfahrer schon warten. Der Platz toppt bisher alles, was wir am Meer bei SP gesehen haben. Dennoch geht es weiter, direkt nach Porto. Dort absolvieren wir das Touristen Programm, wie so viele andere mit uns. Wir stehen direkt am Hafen in Afudara vor den Toren der Stadt. Zu Fuß oder per Rad ist die Stadt gut zu erreichen. Trotz der Menschenmenge und der Touristenpreise ist Porto eine Reise wert. Nach einer aufregenden Fahrt durch enge Orte und Umleitungen ist der nächste Halt am Strand von Vagueira  in Vagos. Gleich hinter den Dünen stehen wir mit unseren Freunden. #dogfifty hat besonderen Spass mit den hier lebenden wilden Hunden. Weiter geht es nach Nazaré, wo wir wieder zu sechs WoMo Freunden auf einem CP stehen. Die versprochenen Wellen waren zwar nicht zu besichtigen, dennoch ist der Ort ganz nett anzuschauen. Es stellt sich Regenwetter ein, also weiter nach Süden. Der nächste Stopp ist in Óbidos, einem Touristen Highlight, das wir auch besichtigen. Alte Befestigungsbauwerke und Häuser, die von vielen Touristen besichtigt werden. Am Nachmittag erreichen wir dann für ein paar Tage Peniche. Die schöne Halbinsel umrunden wir mit dem Rad und sehen u. a. die Vorbereitungen auf die Surf WM. Hier gibt es die passenden Wellen. Wir machen eine Sprung nach Sines, Lissabon lassen wir aus. Genug Stadt gehabt. In Porto Covo finden wir einen Parkplatz direkt am Meer. Nach dem Besuch der Strandbar verbringen wir eine Nacht mit Meeresrauschen. Dann geht es zügig weiter Richtung Algarve. Nach Stops an Ständen und Steilküsten erreichen wir am Nachmittag das vorläufige Ende der Welt am Cap von Sao Vincente, wo es die einschlägig bekannte "Letzte Bratwurst vor Amerika" gibt. zum Übernachten war uns dort zu viel Touristenrummel, wir fahren auf den Yellow CP nach Luz, in der Nähe von Lagos, wo wir vier unserer WoMo Freunde wieder treffen. Dort verweilen wir eine Woche, wir brauchen mal Urlaub. Ein Stück weiter die Algarve Richtung Spanien geht es bis Albufeira. Nett gelegen, touristische sehr erschlossen. Wir nehmen einen guten SP, auf dem wir es mit unseren WoMo Freunden einige Tage gut aushalten und die Stadt erkunden. Wir fahren einige Kilometer weiter zu einem anderen Strandabschnitt mit roten Klippen und langem Sandstrand. Der SP kurz hinter Albufeira ist voll, zeitweilig belegt. Es zieht viele WoMo Überwinterer in diese Gegend. Weiter geht es nach Olhāo auf einen guten CP. Dort besuchen wir einen aufregenden Samstag Markt und zwei historische Markthallen. Wir treffen Bekannte aus der Heimat. Weiter geht es, diesmal zurück nach Spanien. Portugal war mit WoMo neu für uns, es hat uns insgesamt gut gefallen. So oft werden wir vermutlich diese weite Tour nicht noch mal machen. Ayamonte ist der erste Ort gleich nach der Grenze zu Spanien, den wir besuchen. Ein netter kleiner Ort, wir stehen auf dem gut gelegenen SP am Hafen. Wir treffen unsere WoMo Freunde G+A, mit denen wir einen schönen Sonntag verbringen. Wohin weiter? Da uns Cadiz offensichtlich nicht will, entscheiden wir uns für Ronda. Kennen wir noch nicht und haben viel gutes gelesen. In der Tat eine interessante Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Wir stehen auf einem SP am Stadtrand, können die City locker zu Fuß erreichen. Dann geht es in einem Schwung Richtung Mittelmeer, wir fahren zu unserem bekannten SP Malagā Beach. Dort verbringen wir einige Tage, ehe wir nach Almerimar weiterreisen. Dort haben wir wieder ein paar tolle Tage auf dem SP am Hafen, aber auch richtig Sturm. Für unseren längerfristigen Aufenthalt über den Jahreswechsel haben wir erneut den CP in Bolnuevo bei Playa de Mazarrón  gewählt. Hier mögen wir alles, außerdem treffen wir immer nette Menschen. Wir bleiben einige Wochen an diesem Platz.